Erntezeit

21. Oktober 2021

Ich habe einen Apfelbaum im Topf. 

Schon seit ein paar Jahren steht er auf seinem dünnen Stämmchen da und kämpft sich mutig und unerschrocken durch zugegebenermaßen nicht optimale Lebensbedingungen für ihn. 

Und jedes Jahr beschenkt er mich mit genau 4 Äpfeln. Und zwar nicht mit irgendwelchen kleinen, was man ihm, wenn man seine Statur sieht, überhaupt nicht übel nehmen könnte, sondern sie sind von wirklich beachtlicher Größe. Und reichen genau für einen Apfelkuchen. 

Das ist dann immer wie ein kleines Fest ist, wenn wir unsere eigenen Äpfel verspeisen.

Ab und zu regt sich mein Gewissen beim Anblick von diesem tapferen Bäumchen, denn ich denke ihm würde die Freiheit eines Gartens vielleicht mehr zusagen, als so ein Blumentopf. Und wer weiß, vielleicht frage ich tatsächlich einmal eine meiner Garten-Freundinnen, ob sie ihm nicht einen Altersruhesitz anbieten könnten. 

12. Oktober 2021

Mode

Es gibt bestimmt Menschen, die bei dem Gedanken, durch Mode-Geschäfte zu bummeln, in Entzücken geraten. Ich gehöre nicht dazu.

Trotzdem, auch ich benötige ab und zu neue Kleidung.                                                          

Bei einer Jacke löst sich der Kragen auf, bei einem meiner Lieblings T-Shirts ist der Ellenbogen durch, ein anderes ziert genau in Bauchhöhe ein Fleck, der sich allen Versuchen, ihn zu entfernen widersetzt.

Also auf in die Stadt. Eigentlich kann es ja nicht schwierig sein, etwas Passendes zu finden, denke ich zu Beginn noch, schließlich weiß ich ziemlich genau, was ich suche: Langarm-T-Shirts, relativ neutral in ansprechenden Farben.

Nur: im Modepalast merke ich ziemlich bald, dass ich mich getäuscht habe. Es gibt nämlich vieles, nur keine Langarm-T-Shirts. Nein, die gibt es nicht. Welche mit kurzem Arm finde ich, oder dicke Pullover, bei denen mir schon der Schweiß ausbricht, wenn ich sie nur ansehe. 

Nachdem ich mich durch sämtliche Etagen und Modelabels durchgesucht habe, werde ich dann doch noch fündig. Im Jugendsektor. Nur was ist das? Die Nähte nach außen gedreht und am Kragen ausgefranst. 

Das ist der Zeitpunkt, an dem ich den Rückzug antrete, denn anscheinend bin ich ja mit meiner lädierten Jacke ganz Up-to-date und wer weiß, vielleicht besteht der nächste Modetrend auch noch aus fleckigen Kleidungsstücken, an denen die Ellenbogen durch sind…..

Werde ich vielleicht noch zur Trendsetterin?

08.10.2021

Hundeerziehung

Ich teile ich mein Leben nicht nur mit meinem lieben Mann, sondern auch mit einem Hund.

Um das Zusammenleben von Hund und Mensch harmonisch zu gestalten, ist es sinnvoll, sich mit Hundeerziehung zu beschäftigen. Auch ich habe das getan, und eifrig mit unserer Hündin „Sitz“, „Platz“, „Bleib“, „Komm“ usw. geübt. Und, solange sie nicht zu aufgeregt ist, funktioniert das auch alles ganz hervorragend. 

Allerdings ist mir vor kurzem wieder aufgefallen, dass Erziehung keine Einbahnstraße darstellt, sondern nicht nur der Mensch den Hund, sondern umgekehrt auch der Hund den Menschen erzieht. 

Früher beispielsweise bin ich vom Esstisch aufgesprungen, wenn die Türklingel ging, um voller Neugierde zu sehen, wer sich vor der Haustür befindet. Jetzt will ich es zwar immer noch wissen, aber bevor ich losstürme schiebe ich sämtliche Stühle ganz eng an den Tisch heran. Unsere Hündin hat nämlich herausgefunden, dass sie anhand dieser Stühle auf den Tisch hochkommt und sich dann, da unbeaufsichtigt, in rasantem Tempo an all den leckeren Dinge bedienen kann, die sich darauf befinden.

Und was bleibt dann übrig von Schinken, Muffins, Weintrauben etc.?..….Ein paar verräterische Schleckspuren auf der Tischplatte, sonst nichts.

 

02.10.2021

Erntezeit

In unseren schönen Weinbergen hat die Weinlese begonnen.

Nur da? 

Oh nein, auch bei unserem hauseigenen Stadt-Weinstock hängen ganz prächtige Trauben und warten darauf in meinen/unseren Mund zu wandern. Für Wein bzw. Traubensaft reicht die Menge zugegebenermaßen nicht ganz aus, aber als Zusatz zum Müsli, als gesundes Dessert oder einfach so zwischendurch zum Naschen sehr wohl. Und so gehe ich jetzt täglich nach unten, schneide eine Handvoll ab und freue mich wirklich jedes Mal über meine Ernte.

29.09.2021

Jagdfieber

Ich bin ja eigentlich ein friedliebender Mensch. Wirklich. Ich gerate selten mit anderen in Streit und lebe meist nach dem Motto „Leben und leben lassen“.

Nur manchmal, da sehe auch ich rot. Und zwar immer dann, wenn eine von diesen großen, dicken schwarz-schillernden Schmeißfliegen munter in meine Küche fliegt, um sich auf irgendwelchen Lebensmitteln, die sich nicht unter Verschluss befinden, zu setzen. Allein der Gedanke, wo sie wahrscheinlich zuvor gesessen ist, lässt mich erschaudern. Und ich eile zielstrebig zur Fliegenklatsche, was für das Insekt in der Regel nicht gut ausgeht.

Vor kurzem hatten wir lieben Besuch und ich weiß nicht wieso, aber unser Gespräch kam auf dieses Thema. Noch heute spüre ich seinen entsetzten Blick auf mir, als ich von meiner Vorgehensweise berichte. So eine Brachialgewalt hatte er von mir nicht erwartet. Er selbst versucht es mit einem umgestülptem Glas und einer Karte um die Fliege lebend nach draußen zu befördern.

Ich muss zugeben, dass mir das zu denken gibt und um das Vertrauen in mich wieder aufzubauen, mache ich es seither genauso.

Allerdings, bevor ich die Fliege in die Freiheit entlasse, gebe ich ihr noch den eindringlichen Rat, sich nicht mehr bei mir blicken zu lassen. Nicht dass ich wieder in alte Gewohnheiten verfalle…..

22. September 2021
Camping-Weisheiten

Seit Neuestem sind wir wieder unter die Camper gegangen. Also nicht mit Zelt, sondern Wohnwagen, ein bisschen Komfort will man halt selbst bei einem Aufenthalt in der Natur haben. Gerade auch wenn man nicht mehr zu den ganz Jungen zählt.

Als sparsame Hausfrau überlege ich mir vor der ersten Fahrt auch genau, welche Ausstattung ich in diesem Gefährt benötige und entscheide mich dazu, schon etwas ältere Hand- und Geschirrtücher mitzunehmen. Man muss ja nicht immer alles neu kaufen.

Allerdings sind diese weißgrundig und ich stelle relativ schnell fest, dass diese Farbe suboptimal für unsere Zwecke ist. Bereits am zweiten Tag traue ich mich schon fast nicht mehr, sie draußen an die Wäscheleine zu hängen, sondern trockne sie etwas verschämt im Innenraum des Vorzeltes. 

Nun steht die nächste Fahrt an. 

Was also tun? Doch neu kaufen? Meine sparsame Seite reagiert auf dieses Ansinnen mit einem deutlichen NEIN!!!! 

Also färbe ich alles in dezentem dunkelblau ein. Jetzt sehen die Tücher fast aus wie neu und der Kontakt mit Gras, Sand und Sonstigem ist ihnen praktisch nicht mehr anzusehen. Zumindest nicht sofort ;-)

28.08.2021

Hiking-Tour

Mein Englisch-Kurs geht in die Sommerpause. Außerdem wird ein Teil der Mitstreiterinnen nicht weiter machen, neue wahrscheinlich dazu kommen und so beschließen wir, sozusagen zum Abschied eine gemeinsame Wanderung zu veranstalten. 

Gesagt, getan treffen wir uns bei herrlichem Spätsommerwetter und los geht`s entlang unserer schönen Weinberge. 

Eine unserer Englisch-Teilnehmerinnen hat sich im Vorfeld spontan für die Organisation bereit erklärt und wir anderen freuen uns einfach auf den Ausflug.

Und der ist wirklich schön, wir genießen die Aussicht und dann auch schon die erste Überraschung: Sekt und Selters samt Häppchen, die die Organisatorin in ihrem Rucksack mitgebracht hat. 

So gestärkt können wir auch kleinere Aufstiege, schmale Waldpfade und steile Abstiege durch die Reben meistern. Und dann der krönende Abschluss: Bauernvesper, selbstgemachte Aufstriche, heimischen Wein und selbstgemachten Kuchen samt Kaffee. 

Die Stimmung ist hervorragend und wir sind ein munteres Völkchen, als wir uns nun dem Heimweg widmen.

Zuhause will dann mein lieber Mann wissen, ob wir denn auch ordentlich englisch gesprochen hätten. Oooohhhhh….mmhhh nein, muss ich zugeben, haben wir nicht. Vor lauter Schauen, Gegend bewundern und Neuigkeiten austauschen hatten wir, schlichtweg keine Zeit dazu ;-)

Veggie-Day

Wieder einmal ist es Zeit für unseren wöchentlichen vegetarischen Tag. 

Und wieder einmal stelle ich fest, wie schnell so eine Woche doch vorbei ist.

Heute nun: 

Gebratene Kartoffeln,

Rührei mit Champignons und Zwiebeln und

Zucchini-Scheiben, gratiniert mit Knoblauch und Parmesan

 

Und was soll ich sagen: Lecker, lecker, lecker, sogar mein lieber Mann will einen Nachschlag ;-)

26.08.2021

23.08.2021

Glückliches Alter?!

Vor kurzem fiel mein Blick auf die Beilage unserer Tageszeitung. In großen Lettern war da als Titel zu lesen: „Glückliches Alter“.

Oh, wie schön, denke ich, das ist ja interessant, genau mein Thema, jetzt wo ich zum großen Heer der Rentner*innen gehöre.

Denn wer will im Alter nicht glücklich sein? Natürlich will man das auch in allen anderen Lebensphasen, aber mich spricht aus gegebenem Anlass genau diese späte Lebensspanne an.

Sehr gespannt was es für Tipps und Ideen gibt, an die ich selbst noch überhaupt nicht gedacht habe, fange ich an, mich in den Text zu vertiefen. 

Allerdings nicht lange, denn ach, welche Enttäuschung wartet da auf mich. 

Nichts steht hier davon, wie schön diese Zeit ist, so ohne Verpflichtungen, ohne Zeitdruck, wie man nun all die Dinge machen kann, und zwar ohne schlechtes Gewissen, für die früher einfach keine Zeit war. 

Nein die ganze Beilage dreht sich im Prinzip um Hilfen: Zum Hören, Sehen und Gehen, zur Pflege, zur Vorsorge, Empfehlungen für betreutes Wohnen und Einkaufsmöglichkeiten für diverse Hilfsmittel. Natürlich ist es gut, Unterstützung zu haben, wenn man welche benötigt, aber ist es wirklich das, was glücklich macht?

Also unter „Glücklichem Altern“ verstehe ich wirklich ein bisschen etwas anderes.

19.08.2021

Do you speak english?

Jetzt im Rentenalter freue ich mich wirklich über all die freie Zeit, die mir zur Verfügung steht.

Dank langer Lebenserfahrung weiß ich allerdings auch, dass aller Überfluss zu meiden ist und so entschließe ich mich, die Zeit etwas zu strukturieren.

Eine dieser Strukturen soll sich um meine kleinen grauen Gehirnzellen kümmern, dafür sorgen, dass sie gefordert und somit erhalten bleiben. Das Auffrischen meiner Englischkenntnisse scheint mir dafür ein geeignetes Mittel. 

Gesagt getan, melde ich mich zu einem Englischkurs an und versuche tapfer die verschütteten Kenntnisse aus schulischen Zeiten wieder hervorzuholen. Mich um die Grammatik zu kümmern, die verschiedenen Zeiten auseinanderzuhalten, die richtige Aussprache zu üben und neue Vokabeln zu lernen und vor allem zu festigen.

Also ich kann nur sagen, gar nicht so einfach …… 

Ich glaube, ich trinke jetzt erst mal a cup of coffee, vielleicht hilft mir das ja bei der Konzentration. 

04.08.2021

Urban gardening

Vor einiger Zeit habe ich mich ja als leidenschaftliche Gärtnerin ohne Garten geoutet.

Aber tatsächlich ist es so, dass ich natürlich schon über kleine Stückchen Erde verfüge, ich besitze nämlich Balkonkästen. Und genau in diesen versuche ich die Idee des urban gardenings zu verwirklichen.

Mit mal mehr und mal weniger Erfolg. Da unterscheide ich mich wohl nicht von richtigen Gartenbesitzern.

Und so habe ich schon neben Kräutern, u.a. auch Tomaten, Zucchini, Erdbeeren und sogar Kartoffeln geerntet. Natürlich alles im Mini-Format. 

Da mag der eine oder andere mitleidig lächeln, denn wirklich satt wird man nicht davon. Aber darum geht es ja auch nicht, sondern ich finde es einfach schön, dem Wachsen und Gedeihen zuzusehen.

Und so freue ich mich dieses Jahr über den Stachelbeer-Strauch, der sich in meinem Balkonkasten sichtlich wohl fühlt und wie ich finde reichen Beeren-Ertrag bringt.

29. Juli 2021

Entschlusskraft

Ich bin kein Mensch der schnellen Entschlüsse. Nein, wirklich nicht. Normalerweise muss ich alles reiflich überlegen. Das hat natürlich seine Vorteile, man trifft keine Spontan-Entscheidungen, die man dann anschließend bereut.

Nur, wenn es um die Kleidungsfrage geht, da kommen eben auch die Nachteile zum Vorschein. Da ist die lange Überlegung, das zögerliche Entscheiden nicht immer förderlich. 

Und so kann es mir dann passieren, dass ich bei hochsommerlichen Temperaturen von 30 Grad und mehr in langer Jeans und Jacke nach draußen gehe, während man mich bei kühleren Temperaturen auch mal im leichten Sommerkleidchen dort finden kann. Und nicht nur einmal wurde ich in dieser Hinsicht auf meine Kleiderwahl angesprochen.

Und das alles nur, weil ich etwas Zeit benötige, um mich auf veränderliche Situationen einzustellen.

Und bei uns ändert sich das Wetter wirklich oft, finde ich.

Heute zum Beispiel war wieder so ein Schwitztag und ich natürlich warm eingepackt, weil es gestern kühl und regnerisch war. Verschwitzt zuhause angekommen, fasse ich einen (hoffentlich hilfreichen) Entschluss.

Ich lade mir jetzt eine Wetter-App aufs Handy.

24.07.2021

Urlaubsbeobachtungen Nr. 2

Ich habe immer noch Urlaub und somit immer noch viel Zeit zum Faulenzen und Lesen. Heute jedoch vergesse fast, mich in meine Urlaubslektüre zu versenken.

Es ist ein sehr heißer Tag, unser Campingplatz liegt direkt an einem Fluss und normalerweise suchen viele Besucher eine Erfrischung im kühlen Nass dieses Flusses. 

Normalerweise, aber heute wird der Badesteg von einem Schwanenvater bewacht, der sich anscheinend vorgenommen hat, seiner Familie ungetrübte Futtersuche zu ermöglichen und diese Aufgabe sehr, sehr ernst nimmt.

So ist es wirklich interessant zu beobachten, wie sich immer mehr Menschen auf der Plattform des Steges mit Badekleidung und Handtuch einfinden und dann dastehen und beratschlagen, wie der Schwanenvater von seiner Aufgabe abgelenkt werden könnte. 

Immer wieder steigt auch ein ganz Wagemutiger, vorzugsweise männlichen Geschlechtes, ins Wasser, um dann jedoch mit beeindruckender Geschwindigkeit wieder herauszuklettern, sobald der Schwan sich nähert. Und da dieser weder Plattform noch Menschen aus den Augen lässt, ist diese Zeitspanne wirklich seeehr kurz.

Und so denke ich mir, der Klügere gibt nach und marschiere zum Abkühlen unter die kalte Dusche.

Da sind weder Schwan noch Menschen, dafür Erfrischung und Kühle.

20. Juli 2021

Veggie-Day

Mein Veggie Projekt geht natürlich weiter. Diese Woche gibt es eine 

Karotten-Pilz-Pfanne.

Geht superschnell und schmeckt sehr lecker. 

Finde ich zumindest.

Und: Da ich die dazugehörige Soße nicht nach Rezept, sondern nach den Vorräten in meinem Kühlschrank kreiere, ist das Ergebnis immer auch eine kleine Überraschung.

;-)

16.07.2021

Urlaubs-Beobachtungen

Ich sitze am Ufer eines Flusses. Ich habe Urlaub und somit Zeit. 

Und so schaue ich träge und ohne an etwas Bestimmtes zu denken vor mich hin.

Da kommt eine Schwanenfamilie in meinen Blickwinkel. 

Eine Schwänin mit sechs Jungen, wie es scheint eifrig auf der Suche nach Nahrung, schwimmt in Ufernähe.

Die Schwanen-Mutter voraus, die sechs Kleinen in Reih und Glied hinterher.

Sie holt Wasserpflanzen die unter der Wasseroberfläche wachsen nach oben, indem sie mit ihrem langen Hals ins Wasser eintaucht, ihr Nachwuchs zupft anschließend daran herum. Kurze Zeit später geht es weiter zur nächsten Futterstelle.

Ich beobachte und bin fasziniert. 

Was mir besonders gefällt? 

Diese Ruhe die sie ausstrahlt, man spürt keinerlei Stress bei ihr, sondern sie wirkt ganz bei sich und ihrer Familie. Die Kinder sind so folgsam, keines schert aus der Reihe aus, keines schwimmt fort. Nein, alle bleiben ganz brav im Familienverbund.

Und dann sie: SO elegant im weißen Federkleid. Ach welch ein Vorbild, denke ich, während ich mein Freizeit-Outfit betrachte ….

10.07.2021

Sport

Vor kurzem musste ich doch einmal wieder den Orthopäden meines Vertrauens aufsuchen. Prinzipiell lief dort alles sehr zufriedenstellend, bis auf die Tatsache, dass ich seiner Meinung nach im sportlichen Bereich noch Optimierungsmöglichkeiten hätte. 

Solche Bemerkungen nehme ich mir natürlich zu Herzen und so steige ich am nächsten Morgen ganz ambitioniert in meine Sportkleidung und danach auf unseren Crosstrainer. 

Für den Anfang sollten 20 Minuten reichen, denke ich und starte voller Elan.

Ich merke deutlich, wie sich die Muskeln erwärmen und sich überhaupt bemerkbar machen, die Atmung sich vertieft. 

Nur: Als ich auf die Anzeige schaue, sind gerade einmal mickrige 5 Minuten vergangen. Und ich muss feststellen, dass es eine gewisse Langeweile mit sich bringt, immer nur auf die gegenüber liegende Wand zu starren, während man vor sich hintrainiert. 

Wie gut, dass ich einen technik-affinen Mann habe. Das Problem ist somit schnell gelöst. Ein TV-Gerät steht nun da und dank diesem bin ich nun voll über alles, was den aktuellen Besuch des niederländischen Königpaars und insbesondere die Garderobe von Königin Maxima betrifft, informiert. 

07.07.2021

Was für ein Sommer. Nun, es gab diese heißen Tage im Juni. 

Das stimmt. 

Aber jetzt: Regen, Regen, Regen.

Dafür 

gestern Abend diesen wunderbaren Regenbogen.

Dieser Anblick entschädigt doch für einiges.....

Kulinarik

So, der Urlaub ist vorbei.

Die Wäscheberge sind abgearbeitet. 

Alles ist wieder an Ort und Stelle verstaut.

Und auch kulinarisch kommen wir auf dem Boden des Alltags an:

Heute gibt es Reisbrei mit Kirschen.

05.07.2021

29.06.2021

Begegnungen

Ziemlich regelmäßig suche ich mit unserer Hündin den nahegelegenen Park auf. So kommt es, dass wir ihn schon ziemlich gut kennen, meist nichts Besonderes passiert und alles seinen gewohnten Gang geht.

Bis, ja bis vor kurzem. Da hatte ich eine wirklich seltsame Begegnung. 

Als wir uns nämlich da einem etwas größeren Baum genähert haben, unser Hund eifrig schnuppernd, ich etwas in Gedanken die Blätter betrachtend, fing plötzlich im Geäst eine Krähe lauthals an, etwas unmelodische Töne von sich zu geben. 

Ich, zwar nicht übermäßig in Flora und Fauna bewandert, hatte trotzdem gleich den Verdacht, dass wir wahrscheinlich in der Nähe ihres Nestes sind und sie uns so klar machen will, dass ihr das überhaupt nicht gefällt. Also sind wir folgsam weitergeschlendert, nichts liegt mir bei so einem Gassi-Gang nämlich ferner als Vögel zu erschrecken.

Wer nun glaubt, diese Krähe wäre damit zufrieden gewesen, täuscht sich gewaltig. Vielmehr ist sie uns von Baum zu Baum immer noch laut kreischend gefolgt. Und kaum haben wir den Rückweg angetreten, ihr also praktisch den Rücken zugedreht, zu einem Angriff auf uns gestartet.

Und zwar nicht nur einmal, nein, sondern ganze drei Mal!!!. Erst als ich ihr klarmachen konnte, dass ich damit nicht einverstanden bin, ist sie abgezogen.

Also ganz ehrlich: Ich habe mich kurz wie in dem Hitchcock-Film „Die Vögel“ gefühlt.

08. Juni 2021

Gartenfreuden

Ich bin eine große Gartenliebhaberin und fröne voller Freude und Ausdauer dieser Leidenschaft.

Und das, obwohl ich in einem Stadthaus wohne, zu dem gar kein Gartengrundstück gehört.

Wie das trotzdem geht? 

Nun ich habe das Glück, dass es in meinem Freundes-, Bekannten- und Verwandtenkreis etliche stolze Besitzer von Gärten gibt und immer, wenn ich dort eingeladen bin, habe ich die Chance, diese Gärten zu betrachten, darin zu sitzen oder zwischen den Beeten zu flanieren und die dortige Flora und Fauna zu genießen. Ich bewundere die Blumenvielfalt, das Obst und Gemüse, lausche andächtig den Erklärungen der jeweiligen Besitzer und freue mich mit ihnen über die gelungene Ernte.

Ich komme also in den Genuss eines gepflegten Gartens, ohne auch nur das allerkleinste Quentchen Arbeit dafür investieren zu müssen.

Manchmal habe ich fast ein schlechtes Gewissen, dass ich meine Freunde so für mich arbeiten lasse …

4. Juni 2021

Waschstrasse

 

In den vergangenen Monaten war es doch manchmal gar nicht so einfach, nicht im Einerlei des Alltags unterzugehen. Kaum eine Möglichkeit tat sich auf, um die eine oder andere Abwechslung zu genießen. Selbst Aktivitäten draußen waren fast nicht möglich oder nur mit wetterfester Kleidung und Regenschirm. Was also tun?

Nun, auf der Suche nach einer kleinen Unterbrechung sind wir schließlich fündig geworden.

Wir waren mit dem Auto in der Waschstraße. Ja, da kann man jetzt mitleidig lächeln, ob man mit seiner Zeit nicht etwas Besseres anfangen könnte, aber wenn ihr so denkt, dann kann ich nur raten, es erst einmal auszuprobieren.

Denn es ist einfach faszinierend, wie Wasser und Schaum, große Bürsten und Schläuche, ihr Arbeit tun, während das Auto auf der automatischen Fahrschiene fortbewegt wird, und wir aus dem Innern nur verwundert zuschauen können.

Und dann das Beste zum Abschluss: Riesige Fleece-Tücher schlängeln sich über unser Gefährt und trocknen die letzten Wassertropfen. So sanft, fast liebevoll. Auto müsste man sein ;-)

01. Juni 2021

Summer in the city

Nun, Sommer ist es aktuell noch nicht, aber eine Ahnung davon, habe ich beim letzten Spaziergang in meiner näheren Umgebung doch bekommen. 

Zwischen all den Häusern tauchen nämlich plötzlich bunte Blumenwiesen auf. Es stellt sich also als Irrtum heraus, zu denken, dass es in der Stadt mit all ihren Straßen und Häusern nur grau in grau zugeht.

Und wenn man es dann noch schafft, die Häuserfronten zu ignorieren, fühlt man sich fast wie auf einer Sommerwiese in der Weite der Natur.

28.05.2021

Küchen-Energien

Manchmal surfe ich im Internet und da bin ich auf eine Frau gestoßen, über deren Ansichten ich doch etwas länger nachgedacht habe.

Und zwar vertritt sie die Meinung, dass beim Kochen die Energie, die Koch oder Köchin haben, in das Essen übergeht. Weshalb es so wichtig sei, sich in seiner Küche wohlzufühlen und gerne Zeit darin zu verbringen.

Während ich darüber nachsinne und dabei meinen Blick über unsere Küchenwände schweifen lasse, muss ich feststellen, dass ein neuer Anstrich meinen Wohlfühl-Level drastisch erhöhen würde. 

Solche Ideen behalte ich natürlich nicht für mich, sondern lasse auch meinen lieben Mann daran teilhaben.

Er liest gerade Zeitung, trotzdem höre ich ein „Mmmhh“ als Antwort, was ich als Zustimmung interpretiere. So richtige Begeisterung vermisse ich allerdings noch, erst mein Argument, dass dies sicher meiner Kreativität und meiner Freude am Kochen seiner Lieblingsgerichte helfen würde, scheint sie sich einzustellen.

Jetzt sind wir immerhin schon mal an der Projektplanung ;-)

 

23.05.2021

Pfingsten

 

 

Pünktlich zum Pfingstfest hat die Pfingstrose in Nachbars Garten ihre opulente Blüte geöffnet.

Sie soll eine heilende Wirkung haben und als Symbol für Frühling und Reichtum stehen.

Ob das mit dem Reichtum wohl nur für die Besitzer solcher Pflanzen gilt, oder auch für die Betrachter?

Wie auch immer, diese prächtigen Blumen beschenken uns alle mit ihrer Schönheit.

21.05.2021

Zahnarzt-Besuch 

Zweimal jährlich gehe ich zwecks Vorsorge und Prophylaxe zu meiner Zahnärztin. Letzte Woche war es wieder soweit.

Ich weiß natürlich nicht, wie es euch geht, aber ich habe aus meiner Kindheit und Jugend eigentlich nur ungute Erfahrungen mit diesem Berufszweig gesammelt. 

Nun hat sich natürlich einiges zum Besseren verändert, trotzdem, sobald ich die Praxis betrete und ganz besonders, wenn ich im Behandlungsstuhl Platz nehme, sind die früheren Erlebnisse plötzlich sehr präsent. 

Und mir tun dann mindesten zwei Menschen leid: Ich natürlich, aber auch meine Zahnärztin, die unverdienterweise gegen eine große bedrohliche Vorgängerschaft antreten muss.

Allerdings, das muss ich sagen, sie schafft es jedes Mal perfekt, was dafür spricht, dass sie wirklich gut ist.

18.05.2021 Mini-Maxi

Die Zeiten ändern sich.

Ja ich weiß, dass ist jetzt kein bahnbrechender neuer Gedanke, den ich hier schreibe. 

Was jedoch neu ist, ist nach einem Blick in meinen Küchenschrank die Erkenntnis, wie wir uns in der sogenannten Nachfamilien-Zeit, also nachdem unsere Kinder ausgezogen sind und wir somit wieder in einer Zweierbeziehung leben, verkleinert haben, zumindest in Bezug auf unsere Töpfe.

14.05.2021

Bücherei

Nach langen Monaten der Abstinenz habe ich nun die Gelegenheit genutzt, unsere Stadtbibliothek endlich wieder einmal aufzusuchen. Lange war sie geschlossen, aber nun mit Terminabsprache und zeitlich limitiert ist wieder ein Besuch möglich.

Was für ein Augenblick, als ich diese Räume, gefüllt mit ihrer Unmenge von Büchern, schön sortiert in langen Bücherreihen betreten habe. Dazu muss ich erklären, dass der Besuch einer Bücherei oder einer Buchhandlung für mich immer wieder ein Highlight ist. In den diversen Schriften zu schmökern, die einzelnen Bücher in die Hand zu nehmen, darin zu lesen, zu blättern, ich vergesse dabei regelmäßig die Zeit. Eine Welt ohne Bücher….. etwas was ich mir gar nicht vorstellen kann und will.

Dieses Mal mit dem Zeitlimit, war es nicht ganz so entspannend wie sonst, ich musste mich also tatsächlich „beeilen“, so zumindest mein Gefühl, habe es aber trotzdem geschafft mit einem großen Stapel Bücher wieder zuhause anzukommen. 

Die Reaktion meines lieben Mannes: „Wann willst du denn das alles lesen?" bringt mich dann doch zum Nachdenken. Das ist eine wirklich gute Frage, die er da gestellt hat ….. 

10.05.2021

Literatur

Vor kurzem ist mir wieder ein Buch in die Hände gefallen, das ich vor vielen Jahren, in einer Anwandlung, mich mit guter Literatur befassen zu wollen, erworben habe. „Der Zauberberg“ von Thomas Mann, dieses Standardwerk eines Literatur-Nobelpreisträgers.

Gekauft ja, aber gelesen? Nein, ich muss es leider zugeben, das nicht. Zwar habe ich es immer mal wieder in die Hand genommen, das schon, einen neuen Versuch gestartet, bis zum Ende durchzuhalten, aber dann doch jedes Mal dieses Buch unverrichteter Dinge wieder zur Seite gelegt.

Wieso? Nun zum einen handelt es sich um ein 671 seitiges Werk das mit einem beachtlichen Gewicht aufwartet, so dass es sich nicht für die Abendlektüre im Bett eignet. Man muss es in aufrechter Stellung lesen, wenn man nicht einen Muskelkater in den Armen riskieren will. Zum anderen ist die Sprache zwar zugegebenermaßen wirklich sehr ausgewählt, die Beschreibungen überaus ausführlich und detailliert, aber trotzdem oder vielleicht gerade deshalb besteht immer wieder die Gefahr in Gedanken abzuschweifen, sich eben nicht darin zu verlieren. Außer vielleicht man hat ein Literaturstudium absolviert. 

Ich habe das nicht, habe es auch nicht vor. Aber ungelesene Bücher, die sich in meinem Besitz befinden, haben die Eigenschaft mich vorwurfsvoll anzusehen, wenn ich daran vorbei gehe. Und so habe ich mir vorgenommen, mich jetzt endlich einmal daran zu machen, alle 671 Seiten zu lesen. Jetzt in der Rente müsste ich dafür doch Zeit haben.

Drückt mir die Daumen, dass ich diesmal durchhalte. Auf Seite 134 bin ich immerhin schon.

06.05.2021

Unverpackt

Seit einiger Zeit gibt es in unserer Stadt einen Unverpackt-Laden und da ich von dieser Idee sehr angetan bin, mache ich mich ab und zu auf den Weg dorthin. 

Wie es dort ist? Ein bisschen so wie früher. Als es noch keine Supermärkte gab, sondern einen Metzger, einen Bäcker, einen Milch-und Käseladen, Drogerie und einen kleinen Konsum. Ansonsten waren die Markttage oder der eigene Garten für die Versorgung mit Obst und Gemüse zuständig.

All das ist nun im Unverpackt-Laden zusammengefasst. An den Wänden große Glasbehälter mit diversen Trocken-Lebensmitteln, dann natürlich auch Frisches, Getränke und in einem Extra-Raum Putzmittel und Kosmetika etc. 

Leider liegt der Laden nicht ganz auf meiner Einkaufsstrecke, ein kleiner Umweg vom Gewohnten ist also notwendig, aber das nehme ich gerne in Kauf. 

Denn das Einkaufen dort ist absolut stressfrei, es scheint, als hätten alle Zeit, kein Gedränge, kein schnell-schnell wie an den Supermarktkassen und dann noch das gute Gewissen, das sich einstellt, wenn man auf unnötiges Verpackungsmaterial verzichtet. 

Man muss es einfach mal austesten.

03.05.2021

Mai-Gedicht

Passend zum Beginn des Monats Mai,

habe ich ein Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe gefunden:

 

Wie herrlich leuchtet

Mir die Natur!

Wie glänzt die Sonne!

Wie lacht die Flur!

Es dringen Blüten

Aus jedem Zweig

Und tausend Stimmen

Aus dem Gesträuch.

Und Freud und Wonne

Aus jeder Brust.

O Erd, o Sonne!

O Glück, o Lust!

 

Solch ein beschwingter Mai, das wäre doch schön. Ich wünsche es uns jedenfalls allen.

30.04.2021

Versteck-Spiele

Ich denke alle (oder zumindest die meisten) Hundebesitzer wissen, wie wichtig es ist, sich mit dem eigenen Hund zu beschäftigen, ihn zum Spielen zu animieren, ihm Abwechslung anzubieten, etwas für die Kopfarbeit zu tun, sozusagen.

Dazu gibt es natürlich die verschiedensten Möglichkeiten, eine davon ist es, sich beim gemeinsamen Spaziergang unverhofft hinter einem Baum zu verstecken, so dass sich der Hund auf die Suche nach seinem Herrchen oder Frauchen begeben muss. 

Prinzipiell finde ich diese Idee gut, sie lockert die gemeinsamen täglichen Unternehmungen auf und bringt Spaß für Hund und Mensch. Und bei vielen Hunderassen mag sie auch ganz phantastisch funktionieren. 

Nur wir haben einen Kromfohrländer, diese Rasse ist praktisch die Security unter den Hunden, d.h. nichts, aber auch absolut nichts, was uns betrifft, entgeht dem Blick unserer Hündin. 

So schnell kann ich mich gar nicht hinter einen Baum stellen, dass sie es nicht bemerken würde. Sie ist sofort an meiner Seite, schaut mich dann fast ein bisschen gelangweilt an und ich glaube wirklich, sie findet dieses Spiel doof. 

Was also tun? Nun was ihr wirklich Spaß macht, ist das Suchen und Finden von Leckerlis. Beschäftigen wir uns also beim nächsten Spaziergang damit.

27.04.2021

Heute steht einmal etwas ganz Altbekanntes auf dem Speiseplan: Kartoffeln mit Quark.

Als Kind DAS Essen, das ich einfach nur langweilig fand. Mittlerweile habe ich jedoch immer öfter Appetit darauf und bin jedes Mal von neuem überrascht, wie wohlschmeckend dieses bodenständige Gericht doch ist. 

Ja, für manche Genüsse braucht man einfach eine gewisse Reife, um sie genießen zu können.

24.04.2021

Neues Altes

Ich lese ja gerne und dabei bin ich vor kurzem in einem Artikel auf den Begriff „viben“ gestoßen.

Ich weiß nicht, ob ihr diesen Begriff kennt. Falls nicht, macht euch nichts daraus, mir ging es genauso. Auch in mein Gesicht trat zuerst ein fragender, ratloser Ausdruck.

Aber wie gut, dass es das World Wide Web gibt und somit genügend Möglichkeiten sich schlau zu machen, was ich doch auch gerne des Öfteren nutze.

Jedenfalls weiß ich nun, dass das ein Ausdruck der Jugend ist und so viel wie Stimmung oder Ausstrahlung bedeutet.

Nun, ganz so jugendlich bin ich zugegebenermaßen nicht mehr, vielleicht eher eine jugendliche Rentnerin oder eine noch nicht ganz so alte, na ja auf jeden Fall eine, die noch neu in der Rente ist. 

Trotzdem beschließe auch ich, es einmal mit dem viben zu versuchen.

Ich setze mich an einem sonnigen Tag auf eine Bank in der Natur und lasse die positive Stimmung, die Sonne, den Wind, das Vogelgezwitscher auf mich wirken. 

Etwas, das ich schon mein Leben lang immer wieder tue, auch ohne diesen Ausdruck bis jetzt gekannt zu haben. Aber wie schön, dass die junge Generation, wenn man dem Artikel Glauben schenkt, auch zunehmend Gefallen daran findet. Vielleicht ein positiver Effekt der Corona-Zeit?

Zu verschenken

Eine für mich neue Möglichkeit nicht mehr Benötigtes zu entsorgen habe ich vor kurzem erstmals ausprobiert.

Eine sogenannte „Geschenke-Kiste“, die an die Straße bzw. auf den Gehweg vor dem Haus gestellt wird. Und wem von den Vorbeigehenden etwas daraus gefällt, kann es sich mitnehmen.

Und tatsächlich, ich bin immer noch ganz erstaunt, um 10.00 Uhr morgens habe ich sie hingestellt und um 16.00 Uhr nachmittags kann ich die geleerte Kiste wieder zurückholen.

 

Was für eine schöne Alternative zum Mülleimer :-)

20.04.2021

17.04.2021

Haushaltstätigkeiten

Ich habe ja jetzt in der Rente Zeit, bin häufig zuhause und so schweift mein Blick über meine diversen Haushaltsgeräte und bleibt bei unserem Wäschetrockner hängen. Ich finde er braucht eine Grundreinigung.

Also, damit wir uns recht verstehen, das Wasser entleeren und das Flusen-Sieb reinigen, ist ja Standard nach jedem Trockenvorgang. Aber da gibt es tatsächlich noch ein weiteres Sieb, das nur gelegentlich gesäubert werden muss.

Dazu muss man auf die Knie gehen, denn es befindet sich in Bodennähe. Dann ist da eine kleine Klappe, die man mit Hilfe eines Schiebeschalters öffnen kann. Um anschließend die nächste Klappe zu erblicken, die mit einer großen Schraube gesichert ist und sich leider nur schwer drehen lässt. Aber wenn man ein bisschen aufpasst, dass man sich nicht die Hände verletzt, klappt es. Anschließend nur noch einen kleinen Filter entfernen und schon ist man am eigentlichen Sieb angelangt. 

Dieses kann nicht entfernt werden, sondern es ist gedacht, es mit Hilfe eines Staubsaugers von den Flusen zu befreien.

Das funktioniert bestimmt ganz wunderbar bei einer noch nie in Gebrauch gewesenen Maschine, anderenfalls hat sich der Staub mit Feuchtigkeit zu einer zähen Masse verbunden, die eigentlich nur noch abgekratzt werden kann.

Und während ich mich daran versuche, erinnert mich diese ganze Aktion unwillkürlich an den Refrain eines Liedes von Mike Krüger, das einmal populär war und dessen Refrain ungefähr so ging:

„Dann muss man erst den Nippel durch die Lasche ziehn, und dann den kleinen Hebel ganz nach oben drehn…“

Passt doch perfekt, oder nicht?

16. April 2021

Bärlauch

Bärlauch, etwas was für mich einfach zum Frühjahr dazu gehört.

Ich weiß nicht wieso, aber dieses Jahr ging diese Phase fast unbemerkt an mir vorüber. Vielleicht, weil es zuerst lange Zeit zu kalt war und dann zu nass?

Jedenfalls haben wir es gerade noch rechtzeitig, bevor er zu blühen beginnt, geschafft, zum Bärlauch sammeln aufzubrechen. 

An unserem bevorzugten Platz im Wald angekommen, entsteht erst einmal große Freude über diesen grünen Blätterteppich, der so wunderbar nach Knoblauch duftet, bevor wir uns ans Werk machen.

Da gehen dann immer wieder ein bisschen die Jäger- und Sammler-Gene mit mir durch und ich muss mich sehr beherrschen, nicht übermäßig zu pflücken, sondern unsere Essmöglichkeiten im Auge zu behalten.

Am Ende ist dann ein Säckchen gefüllt, dessen Inhalt zu Hause die Grundzutat sowohl für eine Bärlauch-Suppe, als auch für Bärlauch-Spaghetti liefert.

Dazu ein feiner Weißwein… man könnte glatt zum Vegetarier werden.

14.04.2021

Lebenslanges Lernen

An einem der letzten Wochenenden habe ich an einem Online-Meeting teilgenommen.

Ja tatsächlich, ich, in meinem Alter, das erste Mal!!!

Dass alles ganz wunderbar geklappt hat, lag allerdings nicht daran, dass ich dieses Metier so gut beherrsche, sondern vielmehr habe ich es der Mithilfe meiner Internet affinen Familie zu verdanken.

Ohne deren Beratung, moralischer und auch ganz praktischer Unterstützung hätte ich wohl keine Verbindung nach außen in die weite Welt bekommen.

So aber konnte ich mit den anderen Teilnehmern sprechen, in Blickkontakt treten, mich austauschen.

 

Da hat sich doch wieder einmal der Satz bestätigt: „Man lernt nie aus….“

13.04.2021

Listen-Ordnung

Heute habe ich mich wieder einmal mit einem meiner Lieblingsthemen beschäftigt: mit Listen.

Und zwar habe ich mir aus gegebenem Anlass die Liste des Gefriergutes vorgenommen.

Ich weiß ja nicht, ob ihr das auch so kennt bzw. handhabt, ich schreibe jedenfalls auf, wenn ich etwas Neues ich in die Gefrierfächer einlege, fein säuberlich, um was es sich handelt und wann ich es verstaut habe.

Genauso mache ich es, wenn ich etwas entnehme. Dann streiche ich das jeweilige Lebensmittel von meiner Liste und so habe ich immer den perfekten Überblick, wo, was und wie lange etwas eingelagert ist.

Soweit zumindest der Plan. 

Aber grau ist alle Theorie und so kommt es dann doch das eine oder andere Mal vor, dass ich im Eifer des Gefechtes schnell etwas verstaue ohne es einzutragen. Das ist natürlich nicht weiter schlimm, etwas problematischer wird es allerdings, wenn ich vergessen habe etwas auszutragen und der festen Überzeugung bin, es befänden sich z.B. noch ausreichend Pommes im Tiefkühlfach, nur um mich während der Essenszubereitung dann zunehmend verzweifelt und ohne positives Ergebnis auf die Suche zu begeben…

Nun, ich will jetzt nicht weiter darüber reden, wie unser Sonntagsessen so war, ich nehme es einfach als Impuls, wieder einmal die Liste zu bereinigen. 

Und die nächste Liste zu beginnen: die zum Einkaufen ;-)

12.04.2021 Zwitschern

Jetzt hört man sie wieder vermehrt, unsere heimischen Vögel. Eine ganze Weile war es relativ still, wenn ich mit unserem Hund draußen unterwegs war, aber nun, überall Zwitschern und Jubilieren.

Nun, wir unterstützen sie natürlich auch tatkräftig durch Essen frei Haus…..

Wahrscheinlich merken sie sich das und begleiten mich deshalb so schön bei meinen Spaziergängen mit ihren vielfältigen Stimmen.

10.04.2021

Vierbeiner

Manchmal, wenn ich mit unserem Vierbeiner unterwegs bin, habe ich nicht das Gefühl von unserer Hündin begleitet zu werden, sondern eher von einer kleinen Kuh.

Wieso? Nun sobald wir zu einem Wiesenstück kommen, fängt sie an voller Begeisterung zu grasen. Hier ein Blättchen, dort ein Grashalm, sie nimmt sich viel Zeit für die Auswahl, während ich dabei stehe und warte. Und warte. Und warte…

Man könnte nun meinen, sie bekäme bei uns nicht genug zu essen. Aber das ist nicht der Fall. Vielmehr wird sie mit gutem abwechslungsreichem Futter versorgt und wirkt auch alles andere als unterernährt.

Natürlich mache ich mir meine Gedanken: Vielleicht fehlen ihr bestimmte Stoffe, die sie nun über das Grünfutter zuführt. Besteht also ein Nährstoffmangel? 

Die Auflösung dieses Rätsels kam in der letzten Ausgabe unseres Verbandsheftes für Kromfohrländer. Es gehört anscheinend zum natürlichen Verhalten dieser Rasse, Gras zu fressen, wenn sie Probleme mit der Verdauung hat.

Also kein Grund zur Besorgnis. Ich darf mich wieder entspannen.

09.04.2021

Käsespätzle

Ein typisch schwäbisches Gericht?

Wie auch immer, jedenfalls wird es nicht nur in seinem Heimatland heiß geliebt

und ist genau das Passende für unseren wöchentlichen Veggie-Day. 

07.04.2021

Puzzle

Vor einiger Zeit habe ich zu meiner Überraschung und Freude gelesen, dass jetzt in der Pandemie geradezu ein Hype nach Puzzle entstanden ist.

Ich kann das voll und ganz nachvollziehen, denn auch ich liebe Puzzle. Ja tatsächlich. Schon immer bin ich fasziniert von diesen vielen verschiedenen Kartonteilchen, die es gilt in der richtigen Reihenfolge zusammen zu setzen. 

Nur war es bisher so, dass ich diesem Hobby eher verschämt und heimlich nachgegangen bin. Eher so im stillen Kämmerlein. Um dann immer mal in einer ruhigen Minute nachzusehen, ob ich nicht doch noch ein Teil finde, das passt. Dabei muss ich gestehen, dass ich dazu neige beim Suchen der passenden Teile auch einmal die Zeit zu vergessen. Dieses Hobby übt einfach einen starken Reiz auf passionierte Puzzler wie mich aus.

Und ab jetzt und mit dem obigen Wissen kann ich auch erhobenen Hauptes zu dieser Freizeitbeschäftigung stehen, zumal sie nicht nur die Konzentration, sondern auch das Gedächtnis und die Ausdauer stärken soll. 

Na, wenn das mal nicht alles gute Gründe sind…

Blumenwunder

Also jetzt muss ich euch doch einmal von einem kleinen Blumenwunder erzählen.

Ich habe ein Margeriten Stämmchen im Topf, das ich auch dieses Jahr, wie es scheint, wieder gut über den Winter gebracht habe. Allerdings ist mir daran beim Umstellen an einen wärmeren Ort ein kleines Ästchen abgebrochen. 

Ich wusste zuerst nicht wohin, und habe es einfach in ein mit Wasser gefülltes Reagenzglas gestellt und dann vergessen. Und nun schau ich nach und was sehe ich da? Es hat Wurzeln gebildet und blüht!!

Das kann man doch wirklich als kleines Blumenwunder bezeichnen. So ein Wille zu überleben und nicht aufzugeben. 

Da kann ich nur staunend davor stehen.

06.04.2021

Ausflugswetter

31.03.2021

Ist es nicht wie ein Aufatmen…. die Sonne scheint, die Luft hat sich erwärmt, da hält uns doch nichts mehr zu Hause in unseren vier Wänden.

Auf geht`s, die Fahrräder aufgepumpt, eine kleine Stärkung eingepackt und wir können zu unserer ersten diesjährigen Fahrradtour starten.

Und zur Rast gibt´s Kaffee to drive und leckere Kekse.

29.03.2021

Vogelfreu(n)de

Von meinem Platz am Esstisch habe ich einen wunderbaren Blick auf unser Vogel-Futterhäuschen. Eine ganze Zeit lang war es eher sich selbst überlassen, aktuell wird es jedoch wieder eifrig angeflogen. 

Vor kurzem habe ich gelesen, dass die individuelle Lebenszufriedenheit mit der Vielfalt der Vogelarten im Umfeld einhergeht. Die Forscher fanden heraus, dass vierzehn Vogelarten im Umfeld genauso zufrieden machen wie 124 Euro monatlich mehr auf dem Haushaltskonto. 

Nun ganz so viele sind es bei uns nicht, sondern hauptsächlich Spatzen und einmal auch ein Rotschwänzchen. Trotzdem ist es für uns einfach ein schöner Anblick und macht Spaß und Freude unseren gefiederten Gästen zuzusehen.

Meistens geht es auch sehr friedlich zu. Sie kommen angeflogen, picken ein paar Körner und machen sich wieder auf ihren Weg. 

Manchmal spielen sich aber auch kleine Tragödien ab. Beispielsweise wenn der Futterplatz besetzt ist und ein weiterer hungriger Vogel sein Frühstück einfordert. Dann wird er verjagt und muss in einiger Entfernung warten, bis sein Kontrahent satt ist. 

Da ist es doch gut, dass wir immer wieder für Nachschub sorgen und der Futterplatz Tag und Nacht geöffnet ist, so dass alle zum Zuge kommen.

26.03.2021 Badetag 

Vor kurzem war ich baden.

Nein, nicht im Hallen- oder Thermalbad, die haben ja noch geschlossen und auch nicht in einem See, da ist mir das Wasser aktuell einfach noch zu kalt, sondern im Wald. Ich habe sogenanntes „Shinrin-Yoku“ praktiziert, was so viel bedeutet wie „Waldbaden“.

Kennt ihr das? Falls nicht, ich kann es nur wärmstens empfehlen. Es ist ein Trend, der soviel ich weiß, seinen Beginn in Japan hat, dort sogar als Medizin gilt und nun auch zu uns herübergeschwappt kommt. 

Es geht dabei nicht um Wandertouren, sondern sich ganz achtsam im Wald aufzuhalten. Den Wald mit allen Sinnen aufzunehmen, den Duft des Waldbodens und der Bäume zu riechen, der Ruhe nachzuspüren, dem Wind und auch den Vögeln zu lauschen. Zu versuchen, einen engen Kontakt zur Natur aufzubauen und das ganz im eigenen Tempo.

All das zusammen hat sehr positive Auswirkungen auf das vegetative Nervensystem, baut Stress ab und wirkt ausgleichend auf uns Menschen.

Jetzt ist es natürlich nicht so, dass ich als Rentnerin über Stress zu klagen hätte, aber trotzdem, so ein Aufenthalt im Wald tut auch mir einfach nur gut. 

Wie gesagt, probiert es aus, ich kann es nur empfehlen. 

25.03.2021 Veggie-Day Nr. 4

Heute das Veggie-Gericht der Woche: Eine Spinat-Schafskäse-Lasagne.

 

Die hat sich tatsächlich zu einem absoluten Lieblingsgericht unserer Familie entwickelt. Zumindest was den weiblichen Anteil betrifft, stoße ich mit diesem Essensvorschlag immer auf offene Ohren bzw. Mägen. Aber auch die männliche Familienseite hat sich mittlerweile von dem leckeren Geschmack überzeugen lassen und isst tapfer mit.

Das Schöne daran ist ja unter anderem auch, dass alles gut vorbereitet werden kann, dann ab in den Backofen und ….. erstmal nichts weiter, außer warten und sich vom Duft der aus der Küche kommt in freudige Erwartungshaltung bringen lassen.

Guten Appetit

24.03.2021

Frühlingserwachen

Ich muss gestehen, heute Morgen beim Aufwachen war ich kurz irritiert.

Wieso? 

Es war draußen einfach so hell.

Hatte ich etwa verschlafen? Nein, ein Blick auf die Uhr sorgte für Beruhigung. Aber was war dann los?

Des Rätsels Lösung beim genauen Nachforschen: Die Sonne scheint!!!!

Nach gefühlt so vielen grauen Wochen, kein Wunder, dass das bei mir für etwas Verwirrung sorgt.

23.03.2021

Kirschkern-Säckchen

Was soll man in diesen Zeiten machen, wenn man doch mehr oder weniger ans Haus gebunden ist? 

Und auch die Temperaturen nicht wirklich zu einem längeren Aufenthalt draußen einladen? 

Ich versuche es mit nähen und verpasse unseren Kirschkern-Säckchen neue Outfits. Macht Spaß und bringt sofort ein Erfolgserlebnis und sehen sie nicht aus wie neu?

21.03.2021

Hundeleben Nr. 2

Vor kurzem habe ich gelesen, dass gut ausgebildete Schutz- und Therapiehunde über hundert Wörter und Befehle lernen können.

Nun gehört unsere Hündin bis jetzt noch nicht zu dieser Spezies, aber was nicht ist, kann ja noch werden. 

Also gesagt, getan, beginne ich voll motiviert mit dem Training. 

Um sie nicht zu überfordern, lege ich erstmal nur  ihr Spielzeug-Tier in etwas Entfernung auf den Boden und sage „Bring mir das Tier“ und ob ihr es glaubt oder nicht, unsere Hündin holt schnurstracks das Stofftier und bringt es zu mir. Das wiederholen wir einige Male und es klappt vorzüglich.

Anschließend versuchen wir das Ganze mit einem Ball und auch hierbei klappt es wunderbar. Sie holt den Ball und liefert ihn bei mir ab.

Jetzt scheint es Zeit für eine Steigerung zu sein.

Ich lege nun sowohl das Tier als auch den Ball auf den Boden und sage zu unserer Hündin „Hol den Ball“. Sie spurtet los und bringt mir …… das Tier. 

Mmmh….

Vielleicht braucht sie ein bisschen mehr Unterstützung? Ich stelle mich vor sie hin, hebe das Tier hoch und sage laut und deutlich „Tier“, dann hebe ich den Ball hoch und sage „Ball“ und das wiederhole ich einige Male, also Ball – Tier – Ball – Tier usw.

Sie schaut mich interessiert an, also können wohl wir mit dem nächsten Probelauf beginnen.

Ich lege erneut beide Teile aus und benenne sie auch noch einmal, um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen. Dann die Aufforderung: „Hol mir den Ball“ und begeistert rennt sie los und bringt mir ……. das Tier……

Wahrscheinlich gefällt es ihr einfach besser als der Ball. Oder hättet ihr eine andere Erklärung?

Veggie-Day Nr. 3

Bevor sich die Woche dem Ende zuneigt, möchte ich euch jetzt doch noch schnell mein wöchentliches Veggie-Gericht verraten.

Diese Woche ist es Risotto. Wieder soooo lecker…. Mit Champions, Petersilie und viel Parmesan. 

Ich könnte mich glatt reinlegen.

Guten Appetit

20.03.2021

Gewürzschrank

19.03.2021

Vor kurzem habe ich meinen Gewürzschrank sortiert und minimalisiert.

Wurde eigentlich schon einmal eine Untersuchung darüber durchgeführt, dass das Aussortieren der Gewürze fast philosophische Komponente beinhaltet? Dass Gewürze und Philosophie eine Verbindung miteinander eingehen können?

Zum Beispiel haben sich mir unwillkürlich Gedanken über die Vergänglichkeit allen Seins aufgedrängt, als ich auf das eine oder andere Verfallsdatum gestoßen bin. 

Oder als ich ein Gewürzpäckchen in den Tiefen des Schrankes gefunden habe, noch original verpackt und nie benutzt. Mit welcher Aufbruch-Stimmung ich das gekauft hatte, etwas Neues ausprobieren wollte, sozusagen dem immer gleichen Trott entgehen wollte, um dann doch wieder zu dem Altbekannten zurückzukommen. Wo war mein Unternehmergeist? Meine Kreativität? Mein Mut? Zeigt sich an meinen Gewürzen der Unterschied zwischen Wunsch und Wirklichkeit?

Es gibt mir jedenfalls wirklich zu denken, als ich mit der Aufräumaktion fertig bin und nur noch ein paar wenige Gewürze mein eigen nenne. Vielleicht sollte ich es aber auch einfach positiver sehen. Zum Beispiel, dass ich es schaffe, mit wenig viel zu erreichen (denn schließlich bringe ich täglich nahrhaftes und ich finde auch gut schmeckendes Essen auf den Tisch) und meine Kreativität und Neugierde sich halt andere Wege zur Entfaltung sucht.

17.03.2021 Frühling

Ganz egal, wie die aktuelle Wetterlage auch ist, ich habe beschlossen, ich brauche ein paar Frühlingsgefühle. 

Also auf in das wieder neu eröffnete Blumengeschäft und fröhlich bunte und gelbe Pflanzen gekauft. Jetzt sind sie in den Balkonkästen eingepflanzt und erfreuen Auge und Seele durch ihren Anblick. 

Blumen sind halt einfach etwas Schönes.

Es gibt Tage ....

16.03.2021

Es gibt Tage, da wäre es besser, man würde morgens im Bett bleiben.

Beim Frühstück kommt man an die Kaffeetasse und deren Inhalt ergießt sich über die Tageszeitung. 

Mittags ist man kurz abgelenkt und schon kocht die Suppe auf dem Herd über und beschert eine zusätzliche Putzaktion.

Und dann fängt es nachmittags auch noch an zu regnen, als man ohne Schirm, aber dafür mit frisch gewaschenen und geföhnten Haaren draußen unterwegs ist.

Ja, es wäre wirklich besser gewesen, wenn ich mir morgens die Bettdecke wieder über den Kopf gezogen und diesen Tag einfach verschlafen hätte. Und das nächste Mal mache ich das auch. Versprochen!!!!

Küchenhelfer

15.03.2021

 

Obwohl ich zugeben muss, dass ich jetzt im Rentenalter in Bezug auf Technik nicht immer auf dem neuesten Stand bin, hält trotzdem das eine oder andere technische Wunderwerk bei mir Einzug.

So bin ich zum Beispiel seit kurzem und auf Anraten eines lieben Familienmitgliedes, stolze Besitzerin eines Milchaufschäumers. Ich weiß ja nicht, ob ihr das kennt, jedenfalls kann ich es wärmstens (im wahrsten Sinne des Wortes) empfehlen. 

Man füllt Milch hinein, Veganer können ersatzweise auch Hafer- oder Sojamilch verwenden, drückt auf einen Knopf und schon rotiert eine Spirale und sorgt für heiße (oder falls gewünscht auch kalte) aufgeschäumte Milch.

Das Ganze kommt dann in die mit Kaffee gefüllte Kaffeetasse und ob ihr es glaubt oder nicht, ich finde, jetzt schmeckt mein Kaffee wie in einem Café.

So gelingt es doch viel leichter diese home coffee Zeit zu überbrücken.

Schönheitspflege

14.03.2021

Unsere Hündin kann man mit Fug und Recht als sehr anhänglich bezeichnen, auch in der Rassebeschreibung wird auf diese Eigenschaft besonders eingegangen.

Immer bereit zu kuscheln und sich Streicheleinheiten abzuholen, sucht sie die Nähe ihrer Lieben und lebt im Prinzip nach dem Motto „Wo du hingehst, da will auch ich sein“. 

Bis… ja bis ich für mich entscheide, dass es Zeit für die Fellpflege bei ihr ist. Ich weiß nicht, wie sie das spürt, aber genau ab diesem Zeitpunkt habe ich keinen wandelnden Schatten mehr neben bzw. hinter mir, sondern unsere Hündin sucht ihren Ruheplatz auf und beobachtet somit aus sicherer (?) Entfernung mein Tun.

Allerdings, das muss ich ihr zu Gute halten, wenn ich dann mit der Bürste, unterstützt durch einen ihrer Lieblings-Leckerbissen auftauche, kommen wir uns doch wieder näher. Und dann lässt sie auch mit einer gewissen Geduld, die Schönheitsprozedur über sich ergehen.

Allerdings glaube ich mittlerweile einfach, sie sieht den Sinn dieser ganzen Aktion nicht wirklich ein, denn nach getaner Arbeit genügt ein kurzes, intensives Schütteln ihrerseits und es ist kaum ein Vorher-Nachher-Unterschied mehr zu erkennen.

Auf den Bildern, der Beweis: Oben vor und unten nach dem ausgiebigen Bürsten

12.03.2021

Entsorgen

Es ist schon eigenartig, viele Dinge, die wir besitzen und die unser Heim bevölkern, brauchen wir nicht wirklich und sie erfreuen uns noch nicht einmal besonders. 

Eigentlich sollte es uns doch ganz leicht fallen, diese zu entsorgen. Aber ganz so ist es nicht. Wir bauen eine emotionale Bindung zu den Dingen auf. Ich weiß nicht genau, woher das kommt, nur so viel, es gibt dafür ganz kluge psychologische Erklärungen.

Jedenfalls, schüttelt mein Verstand regelmäßig den Kopf darüber, wieso ich an einem alten Tisch, einer Lampe, Blumenvasen etc. gefühlsmäßig hänge.

Allerdings, es ist nicht so, dass ich mich nicht trennen könnte, der Knackpunkt ist eher der, dass ich mich schwer tue, etwas in den Müll zu schmeißen. Aber wie ich aus Erfahrung weiß, hat auch mein Umfeld genügend Dinge und wehrt entsetzt ab, wenn ich etwas zum Mitnehmen anbiete.

Was also tun?

Wie gut ist es doch da, dass es einschlägige Plattformen gibt, die einen großen Radius haben und auf die man etwas einstellen kann und so haben u.a. schon zwei Tische, ein TV-Sessel, ein Werkstattofen und einige technische Geräte glückliche neue Besitzer gefunden.

10.03.2021  Veggie-Day Nr. 2

Nach meinem letzten, nicht ganz so gelungenen Veggie-Versuch war ich fleißig und habe in meinen Kochbüchern und vor allem auch in meinem Gedächtnis geforscht, was es denn da an traditionellen Gerichten ohne Fleisch gibt. Schließlich liest man ja immer wieder, dass früher außer dem Sonntagsbraten keine Fleischstücke auf den Tisch kamen. 

Nun ich bin fündig geworden und möchte meine Nachforschungen und vor allem die Ergebnisse natürlich gerne mit euch teilen. 

Also heute mein erstes traditionelles Veggie-Gericht: Kartoffelsuppe mit Apfelküchlein

Ein Gericht, das in mir sofort Kindheitserinnerungen wachruft und mir ein wohlig warmes Bauchgefühl beschert. Und vor allem: Es schmeckt………lecker….. :-)

Alltagsgedanken

08.03.2021

 

Die Sonne bringt es an den Tag, meine Fenster warten auf eine putzende Hand. Ein bisschen trauere ich jetzt doch diesen grau in grau-Monaten des Winters nach, als ich ohne schlechtes Gewissen aus dem Fenster sehen konnte, ohne all die Spuren von Regen, Fingerabdrücken, Staub etc. zu bemerken.

Nun diese Zeiten sind vorbei. Und das ist auch regelmäßig der Moment an dem ich der Vorstellung in einem TINY-House mit beschränktem Platz und nur ein paar wenigen Fensterchen zu wohnen, sehr viel abgewinnen kann. 

Bei mir sind es nämlich 22 Fenster die auf eine Grundreinigung warten und da ist unsere verglaste Veranda noch gar nicht mitgerechnet.

Jetzt stellt sich die Frage, mache ich das alles auf einen Rutsch, ganz egal wie meine Hände danach aussehen oder schön langsam, sozusagen jede Woche ein Fenster. 

Aber irgendwie ist die Vorstellung doch wirklich frustrierend, dass, wenn ich jetzt wöchentlich ein Fenster putzen würde, ich schon fast wieder über Weihnachtsgeschenke nachdenken müsste, bis ich fertig wäre.

06.03.2021 Begrüßungsrituale 

Vor kurzem habe ich wieder einmal über die Vorzüge eines Hundes gelesen. Insbesondere über die, welche er auf seine jeweiligen Besitzer ausübt.

Und das sind eine ganze Menge.

Nicht nur, dass die Fitness gesteigert wird, das Immunsystem gestärkt (habe ich ja schon beschrieben), nein auch der Stresslevel wird durch das Streicheln des Felles und Kuscheln auf dem Sofa gesenkt. 

Also alles überaus positive Gründe, mit einem Hund zu leben.

Aber das Allerbeste: Nie werde ich sonst mit solcher Begeisterung begrüßt, wenn ich nach Hause komme. Natürlich zeigt auch mein Mann seine Freude darüber, mich zu sehen, aber er springt lange nicht so an mir hoch und schleckt mir das Gesicht wie unsere Hündin ;-)

 

Nachdem der meteorologische Frühling Einzug gehalten hat und auch der kalendarische nicht mehr weit entfernt ist, habe ich beschlossen, dass auch die Zeit der gefütterten, warmen Winterstiefel vorbei sein sollte.

Wochenlang haben sie bei Kälte, Schnee und vor allem Matsch gute Dienste geleistet und dafür gesorgt, dass ich trockenen Fußes von den diversen außerhäuslichen Aktivitäten zurückgekommen bin.

Jetzt stehen sie sauber geputzt und dick mit Zeitungspapier ausgestopft da und warten, dass sie in ihren wohlverdienten (und hoffentlich langen) Sommerschlaf geschickt werden.

05.03.2021

Veggie-Day

03.03.2021

 

 

Ich würde meine Kochweise als eher traditionell, jedoch offen für Neues bezeichnen. 

So kommt es mir durchaus gelegen, dass ich im Prospekt eines Lebensmittelgeschäftes auf ein vegetarisches Fleischersatzprodukt aufmerksam werde. Es soll wie Hühnchen schmecken und außerdem kann ich auch noch die Welt damit retten, so steht es zumindest in großen Lettern auf der Packung.

Na, wenn das nichts ist. Da bin ich doch sofort dabei und nichts steht dem Kauf mehr im Wege.

Zwei Tage später serviere ich das Ganze als „Putengeschnetzeltes in Senfsoße“. 

Nun muss ich sagen, dass mein Mann über einen sehr feinen Gaumen verfügt und so fühle ich schon beim ersten Bissen, wie sein Blick fragend auf mir ruht.

Ich tue erst einmal so, als würde ich nichts bemerken und esse tapfer weiter, auch wenn ich gestehen muss, dass die Aussage „wie Hühnchen“ meiner Meinung nach, schon sehr, sehr weit hergeholt ist...

Um es kurz zu machen: An diesem Tag entwickelt sich ein sehr angeregtes Tischgespräch zwischen uns. Von Langeweile keine Spur.

Mein Fazit:

  1. Man sollte nicht jedem Werbeversprechen Glauben schenken und
  2. Ich suche jetzt erst einmal in der traditionellen Küche nach vegetarischen Gerichten, da muss es doch auch genügend geben.

Ich halte euch auf dem Laufenden.

01.03.2021

Rätsel des Alltags

Was mich jedes Jahr von neuem verblüfft, ist, dass trotz regelmäßiger Putzaktionen immer noch in den darauffolgenden Monaten Tannennadeln des letzten Weihnachtsbaumes zu finden sind.

Manchmal unter dem Sofa, manchmal unter einem Küchenschrank, auch wenn der Baum dort gar nicht war, einmal sogar im Schlafzimmer.

Ja der Alltag steckt voller Geheimnisse….

27.02.2021

Jahresmotto

Ich stelle meine Jahre gerne unter ein Motto und für 2021 ist es „Aufräumen – Sortieren – Entsorgen“. 

Wenn man sich mit diesem Thema beschäftigt und darüber liest und beides trifft auf mich zu, gelangt man irgendwann auch zu den Büchern einer sehr bekannten Japanerin, die dafür plädiert, die Kleidung nicht auf Kleiderbügel zu hängen, sondern sie in handliche kleine Päckchen zu falten und diese dann sozusagen stehend in Schubladen unterzubringen.

Die Idee finde ich erst einmal nachdenkenswert und ich habe den Eindruck, dass ich damit nicht alleine bin. Eine meiner Nachbarinnen scheint auch eine begeisterte Verfechterin dieser Methode zu sein. Denn wie sonst ist zu erklären, dass immer wieder große, mit Kleiderbügeln gefüllte Kartons und einem Schild „zu verschenken“ vor ihrem Haus stehen....

Auf meiner Fensterbank steht schon seit geraumer Zeit eine Topfpflanze. Und irgendwie dümpelt sie so vor sich hin. Sie geht nicht ein, aber wirklich hübsch sieht sie auch nicht aus.

Ich tue mich ja eigentlich schwer, irgendetwas wegzuwerfen, aber bei dieser Pflanze reift dann doch der Entschluss: Sie muss weg.

Zum Abschied schaue ich sie noch einmal genau an und sehe überrascht, dass sie zu blühen begonnen hat, kleine orange-farbene Knospen austreibt. Gerührt über diese Tatsache, wandert sie natürlich sofort wieder zurück auf ihren Platz.

Ist es nicht fast so wie bei uns Menschen? 

Manche fallen gleich ins Auge, sind strahlender Mittelpunkt, können sich so gut ins rechte Licht rücken und bei anderen muss man genauer hinschauen, sie brauchen einfach ein bisschen mehr Zeit, bevor sie zu ihrer wahren Schönheit erblühen.

26.02.2021

25.02.2021

Haushalts-Alltag

Es ist fast wie früher im Arbeitsprozess, sobald man den Eindruck erweckte, nicht total ausgelastet zu sein, hagelte es Mehrarbeit.

Denn kaum habe ich geschrieben, dass ich Zeit habe, weigert sich unsere Geschirrspülmaschine saubere Arbeit abzuliefern, d.h. ungefähr ein Drittel des Inhalts muss ich mit Hand nachspülen.

Und danach bleibt mir nichts anderes übrig, als Ursachenforschung zu betreiben.

Verkalkt? Düsen verstopft? Falsches oder zu viel, vielleicht auch zu wenig Pulver/Tabs benutzt? Ich habe keine Ahnung. 

Und vor allem: Wo befindet sich eigentlich die Bedienungsanleitung???

 

 

Einige Zeit und Ordner später: Gefunden;-)

Zettelwirtschaft

Was macht man mit der Zeit, wenn man viel Zeit hat?

Man kann sie verschlafen, vergeuden, vertrödeln, verschenken oder sinnvoll und kreativ nutzen.

So wie ich heute:

Beim Durchsehen eines Ordners (man glaubt gar nicht, was sich da so alles ansammelt) stoße ich auf einseitig bedruckte alte Vortragsunterlagen und …. nein, ich werfe sie nicht weg, sondern gestalte sie in handliche, kleine Zettel um, um so unsere Zettelbox zu bestücken.

Ganz nach dem Motto: Ressourcen-Schonung mit DIY

Nach-Corona-Zeiten

Vor ein paar Jahren, habe ich dieses Salz-und Pfeffer-Set als Urlaubs-Souvenir geschenkt bekommen.

Es steht auf einem Bord in meiner Küche und ich finde die beiden sich umarmenden Figuren sehr süß. 

Und nicht nur das, momentan sind sie außerdem für mich zum Symbol für meine Hoffnung geworden, dass es auch wieder andere Zeiten geben wird, Zeiten, in denen ich meine Familienangehörigen und meine Freunde zur Begrüßung wieder in den Arm nehmen kann, ohne dabei an einen Virus zu denken.

Gesundheitsvorsorge Nr. 2

21.02.2021

Bisher habe ich mich eigentlich nicht besonders viel mit meinem Körper beschäftigt. Er hat meist funktioniert und das war gut so. 

Nun bemerke ich allerdings seit ein paar Tagen, dass ich ein linkes Knie habe. Nicht übermäßig stark, aber bei bestimmten Bewegungen oder wenn ich (zu?) lange spazieren war, macht es sich bemerkbar. Und gerade nun bin ich auf einem dieser Spaziergänge auch noch dem Orthopäden meines Vertrauens begegnet.

Nun muss ich gestehen, dass ich eigentlich nicht an Zufälle glaube und so frage ich mich schon, was diese Begegnung mir zu sagen hat und komme zu dem Schluss, dass es nichts Gutes sein kann.

Sofort beginne ich zuhause mit Selbsthilfemaßnahmen aus dem Bereich „Was Großmutter noch wusste“ und Schonung meines Kniegelenks, denn obwohl mein Orthopäde wirklich ein sehr sympathischer Mensch ist und über ein großes Wissen in seinem Fachgebiet verfügt, sehe ich ihn einfach lieber zufällig unterwegs, statt im Behandlungszimmer seiner Praxis.

Bitte drückt mir die Daumen, dass das auch so bleibt.

20.02.2021

Wochenend und Sonnenschein…. Wer hätte es gedacht, aber genau das trifft heute zu.

Und da ist es nur natürlich, dass es unsere Hündin und mich mit voller Kraft nach draußen zieht. 

Es ist aber auch wirklich wunderschön, bei milden Temperaturen durch unsere schönen Weinberge zu gehen, die Aussicht zu genießen, den Wind zu spüren, ohne frieren zu müssen und eine kurze Pause auf einer Bank einzulegen und sich die Sonne ins Gesicht scheinen zu lassen. 

Eine richtige Win-Win-Situation. Unsere Hündin erforscht fremde Gerüche und Spuren und ich kann mich bequem zurücklehnen, in dem Bewusstsein, meinen Vitamin-D-Spiegel aufzufüllen und somit auch noch etwas für meine Gesundheit getan zu haben.

19.02.2021
 

Wochenlang habe ich nun meine mehrmaligen täglichen Hundespaziergänge bei einer Wetterlage durchgeführt, die man nur als kalt, nass, grau-in-grau und matschig bezeichnen kann.

Wirklich nichts, was sich positiv auf die Stimmung auswirkt.

Und dann heute: Schneeglöckchen

Zeichen und Versprechen dafür, dass es auch wieder warm und sonnig werden kann, 

Frühling halt.

18.02.2021 Minimalismus Nr. 2

Immer wenn ich mich mit einem Thema beschäftige, suche ich erst einmal Rat in Büchern. 

So kommt es auch, dass ich mir viel theoretisches Wissen aneigne, in der Theorie praktisch perfekt bin, das Problem dann aber eher die Umsetzung ist.

So auch beim Thema Minimalismus. 

Heute möchte ich nun allerdings von der Theorie zur Praxis kommen und da es jahreszeitlich auch wunderbar passt, nehme ich mir die Fastnachtskiste vor. 

Was heißt die, es sind tatsächlich mehrere Kisten und Orte, an denen närrische Utensilien eingelagert sind.

Alle der zahlreichen Ratgeber sind sich darüber einig, dass es auf dem Weg zum Minimalismus erst einmal ums Entrümpeln und Entsorgen der überzähligen Teile geht.

Also alles hervorgeholt, ausgepackt und begutachtet.

Und dann fängt das Problem an. (Habe ich schon erwähnt, dass ich mich schlecht entscheiden kann?)

Es ist jedenfalls harte Arbeit. Aber ich lasse nicht locker und so verlässt am Ende dieser Aktion auch ein kleines Häufchen überzähliger Kleidungsstücke unser Haus.

17.02.2021 Gedanken zur Gesundheitsvorsorge

Gesundheit ist ein hohes Gut und speziell im Seniorenalter muss dafür einiges getan werden, kann ich zumindest in den einschlägigen Medien nachlesen bzw. wird mir auch, wenn ich nicht schnell genug weiter zappe in der täglichen TV-Werbung präsentiert. Gleich natürlich mit den dazu gehörenden diversen Mitteln, die, es sei dahingestellt, helfen sollen.

So weiß ich zum Beispiel auch, wie wichtig es ist, sein Immunsystem zu stärken. Und dass dabei der Aufenthalt in verschiedenen Temperaturzonen, also der Wechsel zwischen warm und kalt, sehr unterstützen kann.

Da kommt es doch sehr gelegen, dass ich stolze Besitzerin einer Hündin bin. Diese sorgt nämlich dafür, dass ich mich nach draußen begebe und bewege.

Natürlich kann man das auch ohne Hund machen, aber wie ich aus eigener Erfahrung weiß, ist es da nicht ganz so einfach sozusagen bei Wind und Wetter, Sonne und Regen spazieren zu gehen. Ich erinnere mich noch genau an die hundelose Zeit, da habe ich schon des Öfteren erstmal einen Blick aus dem Fenster geworfen, um, wenn es gar zu windig oder regnerisch war, mich dann doch wieder zum Sofa zurückzubewegen und meine sportlichen Ambitionen zu verschieben.

Das ist allerdings vorbei. Jetzt will bzw. muss unsere Hündin raus und ich mit ihr. Und so drehen wir warm eingepackt tagtäglich unsere Gassi-Runden und aktuell genießen wir auch noch die hoffentlich letzten Ausläufer des Winters.

16.02.2021

Feste - Fastnacht

 

In den letzten Monaten habe ich schon etliche Feste gefeiert:

Nikolaus, Weihnachten, Silvester, Geburtstage… und trotz kleinem, sogenanntem engsten Familienkreis wunderschöne Stunden verbracht.

Nur aktuell bei Fastnacht komme ich an meine Grenze.

Natürlich hat auch eine 2er Polonaise ihre Reize, der Narhalla-Marsch vom Smartphone und das Single-Schunkeln auf dem heimischen Sofa, während ich laut „Narri-Narro“ rufe und in die Luftschlangen puste, aber die ganz große närrische Stimmung will sich trotzdem nicht einstellen.

Fastnacht bedeutet halt einfach gemeinsames Feiern und Tanzen, es bedeutet mit anderen Menschen zusammen fröhlich zu sein, den Alltag für ein paar Stunden zu vergessen. Live-Musik statt aus der Retorte, Bühnenprogramm statt von der Konserve, Umzüge mit Konfetti, Süßigkeiten, Musik, farbenfrohen Maskenträgern und Zuschauern, buntes Treiben in Stadt und Land und der Moment nach langen Monaten, an dem ich wieder ins Häs steigen kann.

Drücken wir also die Daumen, dass wir das alles nächstes Jahr wieder genießen können.

14.02.2021
 

Valentins-Fastnacht-Sonntag

Gestern habe ich lange überlegt, was ich heute feiern soll: Valentinstag oder Fastnachts-Sonntag. 

Beides sind ja so schöne Gelegenheiten den Alltag zu unterbrechen und mit seinem Liebsten den Tag zu begehen.

Nun steht der Entschluss fest: Wir feiern einfach beides

13.02.2021

Entscheidungen

Aufgrund von Genen, Erziehung oder was auch immer, bin ich tatsächlich mit der einen oder anderen guten Eigenschaft bedacht worden, die schnelle Entscheidungsfindung gehört zu meinem Leidwesen jedoch nicht dazu.

Und so kommt es, dass ich heute lange überlegen muss, was ich morgen denn feiern soll, den Faschingssonntag oder doch lieber den Valentinstag.  

Eigentlich hätte ich es ja besser gefunden, wenn in dieser Zeit, in der es doch so gut wie keine Zerstreuungen gibt, das Leben praktisch auf häusliche Aktivitäten beschränkt ist, diese beiden Termine nicht am gleichen Tag stattgefunden hätten, aber wer hört schon auf mich….

Jedenfalls, zu einem befriedigenden Ergebnis bin ich bis jetzt noch nicht gekommen, aber ich habe ja auch noch ein paar Stunden Zeit ;-)

12.02.2021

Hundeleben

Tiere sind ja oft unsere besten Lehrmeister.

Zum Beispiel bewundere ich an unserer Hündin immer wieder,

mit welcher Ausdauer und bar jeden Zweifels

sie sich auf ihr Ziel konzentriert.

Und dadurch (fast) immer Erfolg hat

 

Ja, ja, ist ja gut, ich hole dir ja schon deinen Knochen….

11.02.2021 Fastnacht

Schmutziger Donnerstag

An diesem Tag ist es bei uns in der Gegend üblich, Bohnensuppe zu essen. Und zwar nicht zum Mittagessen, sondern um 6.00 Uhr morgens, sozusagen auf nüchternen Magen.

Ja, ich sehe schon die erstaunten Gesichter, das ungläubige Kopfschütteln ob dieser Tradition. Und an 364 Tagen im Jahr würde auch ich mein Haupt mitschütteln, nur heute nicht.

Heute löffle ich tapfer meinen Teller leer, wie jedes Jahr.

Nun ganz so, wie all die anderen Jahre ist es diesmal allerdings nicht. Corona-bedingt gibt es diese Suppe nämlich nicht wie gewohnt bei der morgendlichen Taufe es Fastnachtskindes, umgeben von viel Narrenvolk, sondern allein zuhause im engsten Familienkreis, sozusagen als „Home-Suppe“.

Was auch bedeutet, dass eigener Einsatz gefordert ist, d.h. einkaufen der Zutaten, schnippeln rühren, kochen und da das jetzt in der Rente alles nicht mehr so schnell geht, wird das gute Süppchen auch erst zum Mittagessen fertig.

Aber ich kann euch verraten …… auch da schmeckt sie sehr lecker!!!

10.02.2021

Minimalismus

Niemand der zu mir zu Besuch kommt, würde spontan vermuten, dass ich mich für Minimalismus interessiere.

Nicht, dass ich in einem überladenen Heim wohnen würde, nein das nicht, aber im Laufe eines Familienlebens und in Anbetracht dessen, dass unser Haus über viel, um nicht zu sagen sehr viel Lagerfläche verfügt, sammelt sich schon das Eine oder Andere an.

Und eigentlich finde ich das alles auch sehr gemütlich.

Aber dann bin ich manchmal in den sozialen Medien unterwegs, blättere in diversen Büchern und Zeitschriften, und sehe diese minimalistischen Räume, sogenannte Zen-Tempel. 

Diese Klarheit der Linien begeistert mich, die Ästhetik der Farben, diese einzelnen Möbelstücke, die perfekt in Szene gesetzt sind. Nichts ist zu viel, alles hat seinen Platz. 

Und strömt so viel Ruhe aus.

Ohm…..

Putztag

Eigentlich habe ich mir vorgenommen, mich in diesem neuen Lebensabschnitt nur noch mit Schönem zu beschäftigen.

Dinge, die mich aufmuntern, positiv stimmen, mir ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Soweit der Plan. 

Leider kam letzte Nacht ein Magen-Darm-Problem unserer Hündin dazwischen. Ich erspare euch die näheren Details. Nur so viel: sämtliche Böden sind jetzt sauber ;-)

 

Und das Wichtigste: ES GEHT IHR WIEDER GUT 

09.02.2021

08.02.2021

Listen

Ich liebe Listen, wenn es nicht schon welche geben würde, ich müsste sie erfinden.

Ob Einkaufs-, To do-, oder Packlisten, Rezepte oder der Inhalt meines Kleiderschrankes, nichts entgeht meiner Vorliebe, alles fein säuberlich schriftlich festzuhalten.

Bei den Inventarlisten steht natürlich im Vordergrund zu wissen, was, wo und wieviel vorhanden ist. Beim Einkauf, dass nichts vergessen wird, bei den Packlisten, dass man nicht am Urlaubsort feststellt, etwas ganz Wichtiges nicht dabei zu haben.

Aber am meisten liebe ich dieses erhebende Gefühl, wenn ich diese kleinen Kreuzchen nach getaner Erledigung, auf meiner To-Do-Liste setzen kann. 

Immer ein kleines Highlight. 

07.02.2021

Es geht doch nichts über die 1. Tasse Kaffee am Morgen. 
Außer vielleicht das gleichzeitige Wissen darum, dass kein Termin ruft und viele, wunderbar leere Stunden vor mir liegen, 
die darauf warten, von mir nach Lust und Laune gefüllt zu werden. 
Ein Hoch auf die Rente :-)

Regentag

Morgens um 7:00 Uhr

Ein Blick aus dem Fenster: Es regnet

Mittags um 12:00 Uhr

Ein Blick aus dem Fenster:  Es regnet

Abends um 18:00 Uhr

Ein Blick aus dem Fenster: Es regnet

Nachts um 23:00 Uhr

Schau ich nicht mehr aus dem Fenster, sondern liege in meinem warmen Bett und bin einfach nur froh, dass unser Dach dicht ist.

Gute Nacht ihr Lieben

Februar 2021

Blumen, Kerzen, Kuchen, viele Telefonate

Geburtstag unter Corona-Bedingungen

Natürlich gibt es das alles auch in normalen Zeiten, aber 

aktuell weiß ich all das wieder ganz besonders zu schätzen.

Danke an alle Lieben 

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